Tricked Pickles

„Überhaupt nicht auf ganzer Linie schlecht“, war das Urteil der Kritischen Katze über Tatzelohrwurms Zubereitungsart von Buddae Jjigae gewesen, das Trent aus dem ersten Stock äußerst neugierig gemacht hatte. Für den heutigen Abend hat sich Trent selbst zum Essen eingeladen und Cass-Bier mitgebracht, weil die Katze erwähnt hatte, dass sie es gerne trinkt. Der Tatzelwurm hat Seidentofu, Pak Choi, Kimchi, Shimeji-, Shiitake-, Nameko- und Enoki-Pilze sowie Frühlingszwiebeln besorgt und aus Gochujang, Sesamöl, Sojasoße, Knoblauch, Ingwer und einer Zitronengraspulver-Kreuzkümmel-Mischung die Basis für die Brühe zusammengerührt.

„Feiern wir heute wieder Geburtstag?“, fragt Trent nach dem Essen, weil er die Tradition der WG kennt, Musikerinnen und Musiker an ihrem jeweiligen Geburtstag zu feiern. Die Katze setzt eine bedeutungsschwere Miene auf und der Tatzelwurm zeigt sechs Krallen.

„Echt? Sechs?“, ruft Trent laut lachend: „Das schaffen wir nie!“

„Deshalb wollen wir uns geschickt und mit Krallenspitzengefühl herantasten, eine Übersicht gewinnen, das Feld eingrenzen, teilen und beherrschen.“, leitet die Katze ein.

„Ein Feld? Gewinnen?“, wiederholt Trent: „Wollen wir wieder ein Spiel spielen?“

Gute Idee von dir!“, lobt die Katze und legt bunte runde Pappdeckel auf den Tisch, auf denen Namen geschrieben stehen: „Ich habe zufällig schon etwas vorbereitet.“

„Ganz zufällig?“, fragt Trent misstrauisch: „Kannst du in die Zukunft sehen, K? Ich habe eine Idee, aber du hast schon etwas vorbereitet?“

„Na, ich kenn‚ dich doch!“, sagt die Katze leutselig – Trent Blick wird aber nicht weniger misstrauisch.

Die Namen auf den Pappdeckeln sind die Namen der heutigen Jubilare:

  • Claud Mintz
  • Chaeyoung von TWICE
  • John Miles
  • Aaron und Bryce Dessner (zusammen auf einem Deckel)
  • Laufey
  • Roy Orbison

Die Katze erklärt: „Für unser… Spiel, das eigentlich ein improvisierter Krimi ist, müssen wir Paare bilden: Ich denke, es versteht sich, wenn wir Roy und John zusammenpacken, denn sie unterscheiden sich schon rein altersmäßig sehr von den Anderen. Dann würde ich einfach mal Laufey und Chaeyoung in ein Team tun und eben Claud mit den Dessner-Zwillingen.“

Moment, nicht so schnell!“, ruft Trent: „wozu brauchen wir die Paare überhaupt?“

„Und warum bildest nur du sie?“, möchte jetzt auch der Tatzelwurm wissen: „Ich möchte die Gewinnchancen für Laufey und Chaeyoung erhöhen, indem ich sie auf unterschiedliche Teams verteile.“

„Bin ganz bei dir, T!“, pflichtet Trent bei, der immer noch T und K sagt und beides englisch ausspricht: „Sollen wir Laufey mit den Dessners zusammenstellen?“

„Und Chaeyoung mit Claud?“, überlegt der Tatzelwurm: „Warum nicht?“

„Findet ihr wirklich, dass die Teams jetzt gleich stark sind?“, zweifelt die Katze: „Also nichts gegen Claud oder Chaeyoung…“

„Doch, doch, das ist schon sehr gut so.“, beharrt Trent.

„Also gut!“, sagt die Katze und gibt sich scheinbar geschlagen: „In unserem Szenario ist es so, dass sich die sieben Musiker:innen zu einem gemeinsamen privaten Abend verabredet haben, um Geburtstag zu feiern und musikalische Ideen auszutauschen…“

Stopp, das funktioniert leider nicht!“, unterbricht Trent: „Roy Orbison war schon tot, als Laufey, Chaeyoung und Claud noch nicht einmal geboren waren.“

„Ist das nicht jetzt ein bisschen kleinlich?“, fragt die Katze schnippisch: „Das hier ist doch eine Fantasiegeschichte.“

Kleinlich?“, prustet Trent: „Nach meiner Erfahrung ist Totsein eine Ausrede für Abwesenheiten aller Art, die auf breiten gesellschaftlichen Konsens stößt – und wird eher selten als kleinlich empfunden.“

„Aber als Nonkonformist…“, souffliert der Tatzelwurm.

„Aber als Nonkonformist ziehe ich meinen kleinlichen Einwand zurück und bitte vielmals um Verzeihung, Euer Ehren.“, sagt Trent ironisch: „Wo wollen die Sieben sich denn treffen?“

„Verzeihung erteilt, Mr Matlock“, entscheidet die Katze: „Die Wahl des Veranstaltungsortes überlasse ich ganz euch. Wichtig ist nur, dass alle in paarweisen Fahrgemeinschaften anreisen, um die Umwelt zu schonen. Beziehungsweise als Trio, wenn die Dessners mit Laufey kommen. Deshalb haben wir eben Paare gebildet.“

Die Katze lehnt sich entspannt zurück und trinkt an ihrem Cass.

„Aber die Dessners können zu zweit anreisen, wenn man sich bei Laufey in Island trifft!“, schlägt Trent vor: „Da ist es doch schön.“

„Aber Laufey lebt jetzt in Kalifornien.“, wendet der Tatzelwurm ein: „In Südkorea ist es auch schön.“

„Aber wenn wir die Umwelt schonen wollen, ist das unsinnig.“, gibt Trent zu bedenken: „Bevor sechs Leute um die halbe Welt fliegen, sollte Chaeyoung einfach irgendwohin kommen. Lebt Bryce Dessner nicht in Paris?“

„Jedenfalls irgendwo in Frankreich.“, bestätigt der Tatzelwurm. „Aber er legt Wert auf die Privatsphäre seiner Familie. Sein Bruder Aaron hat seine Villa verkauft und lebt jetzt nur noch im Long Pond Studio, glaube ich.“

„Was ist mit Hillbilly House?“, fragt die Katze beiläufig: „Riesengroß. In Tennessee. Roy Orbison wohnte da.“

„Klingt perfekt.“, findet der Tatzelwurm: „Also treffen sie sich dort.“

Die Katze fährt mit ihrer Erzählung fort: „John Miles ist bereits am Vortag angereist, aus alter Gewohnheit sozusagen, denn Alan Parsons und Tina Turner hassten Unpünktlichkeit. Die anderen fünf Gäste werden herzlich begrüßt und der Butler bringt Begrüßungscocktails, mit denen angestoßen wird. Erster wichtiger Hinweis: da die Paare sich bereits auf der Anreise bestens verstanden und ausgetauscht haben, stößt zur Begrüßung niemand mit jemandem aus seiner Gruppe an. Im Folgenden betrachten wir die Dessener-Zwillis als eine Person: meinetwegen trinken sie sogar aus dem gleichen Glas. Mit Strohhalm.“

„Klingt total realistisch, K!“, kommentiert Trent: „Was gibt es denn zu trinken?“

Pickle Margarita„, antwortet die Katze, als hätte sie nur auf diese Frage gewartet.

„Nicht schlecht!“, findet Trent: „Hätt‘ ich auch gerne. Habt ihr Tequila? Sonst hole ich den von unten. Habt ihr Gewürzgurken?“

„Haben wir“, sagt der Tatzelwurm und steht auf, um die Gewürzgurken zu holen: „Aber Laufey würde keine Pickle Margarita trinken – sie hasst Gewürzgurken! Ach schau: wir haben auch noch Tequila!“

„Ja, aber das ist ja Sierra! Axolotl-Pipi! Ich hole euch mal was Gutes!“, beschließt Trent und läuft schnell zu seiner Wohnung.

Als er wiederkommt, möchte er wissen: „Was ist nun mit Laufey, K? Wenn sie den Drink nicht mag? Bekommt sie von dir was anderes?“

Die Katze erzählt in geheimnisvollem Tonfall weiter: „Laufey stößt mit an, lässt den Drink aber dann stehen. Plötzlich klingelt es an der Tür und der Butler holt Roy. Er wirkt etwas nervös. Einige Minuten später betritt ein FBI-Agent zusammen mit Roy den Raum. ‚Bitte bewahren Sie die Ruhe, Ladies und Gentlemen!‘, ruft der Beamte: ‚Mein Name ist Detective Niles Barron. Die Zeit drängt und ich muss wissen, wer mit wem angestoßen hat.’“

Baron Niles hätte ich besser gefunden!“, lacht Trent, der immer noch mit dem Zubereiten der Cocktails beschäftigt ist.

Die Katze lässt sich nicht beirren: „Die Musiker:innen sind sich nicht ganz sicher, nur John Miles weiß eine Sache sehr genau. Er sagt: ‚Auf Roy habe ich nicht so geachtet und er ist ja auch so schnell weg gewesen, aber bei uns anderen hier habe ich beobachtet, dass wir alle mit unterschiedlich vielen Personen angestoßen haben – nur niemand mit der Person, mit der er oder sie angereist ist.‘ Der FBI-Agent ist direkt sehr besorgt: ‚Haben Sie auch mit den Anderen angestoßen, Ms. Jónsdóttir?‘ Laufey nickt vorsichtig und berichtet, dass sie nicht getrunken habe. Der Polizist untersucht das Glas kurz und sagt: ‚Wie ich’s mir dachte! Glück gehabt! Jedenfalls bislang.‘ Dann wendet er sich an die Dessners: ‚Haben Sie nur aus den Strohhalmen getrunken?‘ Aaron und Bryce nicken. Der Detective mustert Claud und Chaeyoung; Claud sitzt bleich und ruhig etwas abseits, aber Chaeyoung steht bei den Anderen. ‚Mr. Orbison, Mr. Miles, dann müssen Sie beide leider mit mir mitkommen zur ärztlichen Versorgung, denn Sie haben beide mit Ms. Jónsdóttir angestoßen.‘ Er erklärt dann, dass das FBI Hinweise darauf erhalten hat, dass ein verwirrter Fan einen Giftanschlag auf Laufey durchführen wolle und dass derzeit eine verdächtige Person verfolgt werde, die beim Verlassen des Orbison-Anwesens beobachtet wurde. Laufeys Glas ist an der oberen Außenseite mit einem Kontaktgift bestrichen, das sich beim Anstoßen überträgt. Gut, dass Laufey keine Gewürzgurken mag, und gut, dass Tatzelohrwurm so etwas weiß, sonst hätte diese Geschichte ganz anders ausgehen können. Jedenfalls scheiden damit Roy Orbison und John Miles aus den Feierlichkeiten aus, denn sie müssen ärztlich behandelt werden.“

Was? Warum?“, möchte Trent wissen: „Das kommt mir jetzt irgendwie willkürlich vor! Woher will der Detective wissen, wer mit wem angestoßen hat?“

„Durch den von euch gewählten Gastgeber, die Paarbildung und die beiden kleinen Rahmenbedingungen, dass alle im Raum Zurückgebliebenen mit unterschiedlich vielen Personen angestoßen haben, aber niemand mit den Personen aus seiner Gruppe, folgt das zwingend.“, sagt die Katze zufrieden.

„Das verstehe ich immer noch nicht.“, gibt Trent zu.

„Du kannst es dir ganz einfach geometrisch klar machen.“, antwortet die Katze, als sei damit alles erklärt.

Doppelpyramide„, rät der Tatzelwurm ins Blaue, nachdem er eine geometrische Figur gesucht hat, zu deren Ecken die Anzahl der Gläser im Rätsel passt.

Bravo!“, lobt die Katze voll aufrichtiger Bewunderung.

„Kann mir das bitte jemand so erklären, als sei ich fünf Jahre alt?“, bittet Trent.

Die Katze legt ein Blatt Papier auf den Tisch, positioniert die Pappdeckel darauf, malt Verbindungen zwischen die Pappdeckel, sagt aber nichts. Als sie Trents Blick bemerkt, schreibt sie noch Zahlen auf die Pappdeckel.

Das Bild der Kritischen Katze

„Ich versuch’s mal“, sagt der Tatzelwurm: „Obwohl wir meinetwegen jetzt auch zur Musik springen können… Also: Irgendwer von den Gästen muss mit vier anderen angestoßen haben. Weil diese Person nicht mit der Person angestoßen hat, die zur gleichen Anreisegruppe gehört, muss die Person auch mit Roy angestoßen haben. Es ist also nicht John Miles. Und weil es eine Person geben muss, die mit niemandem anstößt, kann das nur noch die Anreisepartner:in sein. Und so weiter. Jedenfalls ergibt sich logisch, dass Roy und John mit den gleichen beiden Gläsern angestoßen haben und zum Glück das Gift nicht noch weiter verteilt haben.“

Der Tatzelwurm merkt selbst, dass er die Logik nicht vollständig aus dem Stehgreif erklären kann und möchte seinen Monolog lieber schnell beenden.

Super Erklärung!“, schaltet sich die Katze hastig ein: „Ich denke, das reicht – lasst uns Musik hören.“ Damit packt sie schnell das Bild weg und springt auf die Couch.

Trent gibt nicht so schnell auf: „Wer merkt sich schon, wie oft jemand mit irgendwem anstößt? Die Situation in deinem Krimi ist komplett absurd, K!“

Die Katze wirft Trent einen Blick zu, als ob er sie gebeten hätte zu miauen.

„Trent, stell es dir doch einmal bildlich vor“, fordert die Katze ganz langsam: „Du stehst da mit deinem Pickle Margarita im Haus einer Rocklegende, die eigentlich die beste Ausrede hätte, nicht zugegen zu sein. Du stehst den Dessner-Zwillingen gegenüber, die mit Strohhalmen aus einer einzigen Cocktail-Schale trinken – und die sind noch die Normalsten im Raum! Ich sage dir, da brennt sich jedes Detail in dein Gedächtnis ein!“

Trent möchte etwas einwenden, aber der Tatzelwurm meldet sich zu Wort: „Warum heißen die Dinger eigentlich Pickle Margaritas?“

„Weil sie reingelegt wurden“, sagt die Katze und grinst.

Trent ist unzufrieden: „Irgendwas an der ganzen Sache ist doch faul! Ich komme nur nicht drauf, was es ist! Aber ich habe den Eindruck, K hat die ganze Sache entschieden bevor sie richtig losging…“

Wie denn?“ fragt die Kritische Katze: „Ihr habt doch bestimmt, wer der Gastgeber ist. Und meine Anfangspaarungen habt ihr mir auch durcheinandergebracht.“

Trotzdem„, murmelt Trent: „Bestimmt komme ich noch drauf!“

„Möchtest du unbedingt Music was my first love oder Pretty Woman hören, Trent?“, fragt der Tatzelwurm und setzt sich ebenfalls auf die Couch.

„Nein, schon gut“, beruhigt Trent und verteilt die Cocktails: „Ich glaube nur manchmal, K spielt so ein Katz-und-Maus-Spiel mit mir.“

The National: Eucalyptus

Jahr2023
LandUSA
GenreFolk Rock
Aha-MomenteDie Gitarristen, Songwriter und Zwillinge Aaron und Bryce Dessner feiern heute ihren 50. Geburtstag. Seit 27 Jahren spielen sie in ihrer eigenen Band The National.
Im Song Eucalyptus, zu dem Bryce die Idee hatte, geht es darum, dass bei einer Trennung ein gesamter Haushalt aufgeteilt wird. Der namensgebende (Bonsai?-)Regenbogen-Eukalyptus ist nur eins von den betroffenen Dingen.
Hookline / Ohrwurm-Moment„Keine andere Band erzeugt so gigantische Klangwände mit elektrischen Gitarren und klingt dabei so relaxt.“, jubelt Trent.
„Aber wer spielt das schöne Solo?“, wundert sich der Tatzelwurm: „Ist das Bryce?“
„Ich glaube schon“, schätzt die Katze: „Er ist der, der älter aussieht.“
Visuelle Highlights„Die Szenen im Studio sind in tristem Schwarz-weiß gehalten, alle anderen in Farbe.“, fällt Trent auf: „Ob das etwas bedeutet?“
„Ja“, antwortet die Kritische Katze: „Es bedeutet, dass du heute schlechte Laune hast – denn es ist edles Schwarz-Weiß.“

Laufey: Madwoman

Jahr2026
LandIsland (jedenfalls gebürtig)
GenreJazz Pop
Aha-MomenteLaufey Lín Bing Jónsdóttir wird heute 27. Als Tochter einer Chinesin und eines Isländers fühlte Laufey sich in Island oft wie eine Außenseiterin. In L.A., wo sie jetzt wohnt, fällt sie äußerlich weniger auf, sondern wird stattdessen mit Megan von Katseye verwechselt.Ihren Namen spricht man korrekt „Lay-vay“ aus, aber der Tatzelwurm sagt aus lauter Verliebtheit immer „Löwi“ – und wird mittlerweile nicht mehr von der Kritischen Katze korrigiert.
In Madwoman kombiniert Laufey eine Jazz-Rhytmussektion aus Piano, Kontrabass und Drums, die wirkt, als könne sie sich nicht recht zwischen Walzer und Bossa Nova entscheiden, mit Streichern, aus denen man immer wieder ein Cello heraushört – die gelernte Cellistin Laufey könnte es durchaus selbst gespielt haben.
„Ab 3:44 höre ich eine Orgel“, meldet der Tatzelwurm: „Jetzt ist das erst recht R&B für mich!“
Hookline / Ohrwurm-Moment„Diese Fanfare, diese … aufwallende Figur, die die Streicher spielen – das ist so ein ganz unbesiegbarer Ohrwurm!“, schwärmt Trent.
„Ich bin jedenfalls froh, dass wir heute Laufey feiern können und sie nicht von uns herausgefiltert wurde.“, sagt der Tatzelwurm verträumt.
„War knapp!“, kommentiert die Katze: „Aber sie hat sich verdammt tapfer geschlagen.“
Visuelle HighlightsMegan von Katseye!“, ruft der Tatzelwurm begeistert: „Ein schönes Augenzwinkern an alle, die meinen, Laufey sei doch beleidigt gewesen, als die Fotografen sie bei den Golden Globe mit Megan verwechselt haben!“
„Ich mag die Straße, die einfach aufhört und so nach unten wegbröckelt. Erinnert mich an die letzte Buffy-Folge.“, sagt Trent: „Aber Laufey ist gerade mal 27 – woher soll die so alten Kram kennen?“

TWICE: This is for

Jahr2025
LandSüdkorea
GenreK-Pop
Aha-MomenteAuch Chaeyoung feiert heute ihren 27. Geburtstag. Bei TWICE ist sie schon seit 2015. Bei „This is for“ hat sie das erste und das letzte Wort: das Kichern am Anfang und der letzte gesungene Satz stammen von ihr. Bei einer Band, die aus neun Mitgliedern besteht, bleibt sonst nicht viel Zeit für sie, in diesem kurzen Song zu brillieren, aber sie übernimmt im Rap-Part den „Don’t sweat it“-Teil.
„Das ist das zweite Mal, dass wir einen Geburtstag eines TWICE-Mitglieds feiern!“, betont der Tatzelwurm kichernd.
Verrückt!“, kommentiert die Katze trocken.
Hookline / Ohrwurm-MomentBei K-Pop werden der Tatzelwurm und die Kritische Katze immer ganz albern und feiern die lustigsten Stellen im Song. Trent macht zuerst etwas zögerlich mit, als es darum geht, auf der Couch zu tanzen und dabei „Beep Beep Beep!“ zu singen.
Visuelle HighlightsWie eine Katze pfotet Chaeyoung zu Beginn und am Ende nach der Kamera. Bei ihrer Rap-Passage sehen wir sie durch die Gegend fliegen, als würde sie auf einem fliegenden Skateboard stehen.

Claud: A Good Thing

Jahr2023
LandUSA
GenreAlternative Rock
Aha-MomenteAuch Claud wird heute 27. So rockig wie hier hört man Claud selten. „Passt aber!“, findet Trent.
Dass Claud für sich das Pronomen they verwendet und sich das auch von Anderen wünscht, macht es im Deutschen etwas unnatürlich, über Claud zu sprechen – oder man verwendet eben immer den Namen.
Hookline / Ohrwurm-MomentVolltreffer!“, urteilt die Katze: „Der ganze Song ist ein Ohrwurm – es gibt gar keine nicht ohrwurmige Stelle!“
Visuelle HighlightsClaud bekommt ein Geschenk – und heute ist das ja auch passend! Ausnahmsweise (und im Gegensatz zum TWICE-Video) ist eine Katze hier nicht der Held, sondern sorgt eher für eine unangenehme Überraschung.
Claud hat einen anderen Song gemacht, der Paul Rudd heißt – schön also, dass Paul dafür in diesem Video mitspielt.
„Genauso ist unser Postbote auch!“, ätzt Trent.

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