Three-points-Stakkato und Gemetzel

Unsere Geburtstagsfeierlichkeiten bringen uns in disharmonische Situationen, denn heute können wir uns nicht entscheiden.

Wir gratulieren heute John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers zum 56. Geburtstag! ❤️

Ebenso herzlich gratulieren wir Madison Beer zum 27. Geburtstag. ❤️

Der Tatzelwurm möchte heute immer wieder Magic Johnson hören, den genialen Tribut an den legendären LA Lakers-Spieler, weil er diesen Song am meisten mit John Frusciante verbindet und weil es ein Ohrwurm ist, der ihn nicht loslässt, seit er ihn zum ersten Mal gehört hat.

Die Kritische Katze kommt aber heute nicht los von Madison Beers Bad Enough und ist ganz verliebt in das Musikvideo dazu.

Dann gibt es heute wohl zwei Ohrwürmer

Red Hot Chili Peppers: Magic Johnson

Jahr1989
LandUSA
GenreFunk-Rock
Aha-MomentMit welcher Disziplin und Meisterschaft hier losgelegt wird! Anthony rappt die schnellsten Old-School-Lines seines Lebens und Chad und Flea erzeugen ein Dribbling-Gewitter, wie es sonst wohl nur der besungene Held könnte. Jeder Bounce, den Bass und Drums hier machen, ist ein Aha-Effekt. Als Anthony Kiedis am Ende endlich den Namen laut ruft, ist es, als ginge der Ball endlich in den Korb.
Hookline / Ohrwurm-MomentHier wird Druck gemacht ohne Ende! Es ist unglaublich und unverwechselbar, was die junge hungrige Band hier leistet, aber die Funk-Licks, die John Frusciante hier auf seiner Gitarre spielt, sind die eigentliche, die langfristige Hookline: diesen Sound könnte ich auch dann noch sofort diesem Song zuordnen, wenn mich gerade ein Schaufelradbagger überfahren hätte! John war gerade frisch in der Band und was für ein Antritt!
Visuelle HighlightsDie Band zieht ihre wilde Show ab, für die sie damals berüchtigt war, und wir können froh sein, dass alle eine Hose tragen. Aber die meiste Zeit werden die schönsten Körbe von Magic Johnson gezeigt – teilweise eben in nicht ganz hochauflösender Fernsehqualität der 1980er Jahre. Macht nix: ist trotzdem toll.

Madison Beer: Bad Enough

Jahr2026
LandUSA
GenreR&B
Aha-MomentLana del Rey auf Speed! Zwar geht der Piano-Loop noch als Melancholie durch, aber wie so oft bei ihr begegnen wir nicht einer Madison, sondern ein bis zwei Dutzend! Madison singt sehnsüchtig und viel stimmbetonter als etwa bei Baby, aber in unzähligen Layers übereinander.
Und ständig dieser elektronische Glitzereffekt und die Drums, die sich so entwickeln, als würde ein ungeduldiges Pferd mit den Hufen scharren; hier wird ein Nervenfeuerwerk abgefeuert, mit dem man Tik Tok lahmlegen könnte.
Hookline / Ohrwurm-MomentBeim ekstatischen „Go, go, go, go“ kommen alle Madisons zusammen und singen als Legion. Da wollen alle einsteigen; auch die Katze jault laut mit!
Visuelle HighlightsDie Beauty-and-the-Beast-Inszenierung beginnt mit harmlosen Fesselspielen und geht dann Tarantino. Auch über ein paar Shining-Referenzen dürfen wir uns freuen. Im besten Sinne: slay!

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