Heute feiern der Tatzelwurm und die Kritische Katze keinen Geburtstag, sondern träumen entspannt von ihren vergangenen Reisen und lauschen dabei ununterbrochen der spanischen Instrumentalband Toundra.
Toundra entwerfen seit 2008 große ornamentale Klangteppiche, die fliegende Teppiche sind, findet der Tatzelwurm. Obwohl Kitsune immer sein Lieblingsstück war, geht ihm heute Oro Rojo nicht aus dem Kopf.
Das Stück fängt dramatisch und drängend an – im animierten Musikvideo gibt es dazu aufwühlende Bilder von Füchsen (offenbar die Lieblingstiere der Band), die vor einem Waldbrand fliehen. Die Katze mag das aufwühlende Video nicht, weil die Füchse darin dem Feuer machtlos gegenüberstehen. Sie findet es eh viel spannender, der Band selbst beim Musizieren zuzusehen, und hat sich fest vorgenommen, Toundra irgendwann live zu sehen, weil sie hofft, dann ihr Lieblingsstück El Odio zu hören und zu sehen.
Toundra: Oro Rojo
| Jahr | 2015 |
| Land | Spanien |
| Genre | Post-Rock |
| Aha-Momente | Wie immer ist es Maçon, der auf dem Riff langtönend und hypnotisich improvisiert, während Drums und Bass durch die weite Klanglandschaft lustwandeln. Wenn sich beide Gitarren nach knapp sieben Minuten auf dem gleichen Ton treffen und lang ausklingen, haben der Tatzelwurm und die Katze immer das Gefühl, aus einer Trance zu erwachen, und fragen sich sofort, was sie alles verpasst haben. Dann fangen sie wieder von vorn an. |
| Hookline / Ohrwurm-Moment | Ungefähr ab 1:08 beginnt Esteban damit, das Riff zu spielen, das dem Stück seinen Ohrwurmcharakter verleiht, obwohl der Rhythmus recht kompliziert ist. Die Katze und der Ohrwurm pfeifen das Riff mit und haben das Gefühl, in einen Sog geraten zu sein. |
| Visuelle Highlights | Die Teppiche, auf denen die Band spielt, passen gut zur Metapher des Klangteppichs. Die Katze wüsste gerne, wie diese Teppiche riechen. |

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