Hier ist die neue Heimat des Tatzelohrwurms. Die Kritische Katze hat eine Wohnung mit zwei Zimmern und einer schönen großen Küche gefunden, in der die beiden ihrem gemeinsamen Hobby nachgehen können.
Mittlerweile sind alle Kartons ausgepackt und die Katze und der Tatzelwurm haben lecker zu Abend gegessen – Nudeln in süß-scharfer Sesamsoße mit knusprig gebratenem Brokkoli!
Ihren gemeinsamen Ohrwurm haben sie beim Kochen gesummt:
Das deutsche Duo Friend‘n‘Fellow war in den späten 1990ern und den frühen 2000ern schon kein Geheimtipp mehr.
In den letzten Jahren habe ich die Beiden aber irgendwie aus den Augen verloren und war überrascht, dass man sie immer noch live erleben kann – zum Beispiel im Juni dieses Jahres in Norderstedt!
Und sofort haben sie mich beim Wiederanhören erneut in ihren Bann gezogen! Thomas „Fellow“ Günther kann mit seinem sehr abwechslungsreichen Gitarrenspiel alle Songs des Duos ganz alleine tragen, hat eine tolle Basstechnik und spielt auch schon mal ziemlich perkussiv, so dass Friend & Fellow oft wie eine große Band klingen.
Und dann die Stimme von Constanze Friend! Diese warme Soul-Stimme ist einfach so schön und freundlich, dass man sie sich nur lächelnd anhören kann.
Die Kritische Katze verdreht die Augen.
„Was ist?“, will der Tatzelwurm wissen, „Habe ich Quatsch geschrieben?“
„Inhaltlich war alles richtig.“, sagt die Katze, „Komm mal auf’n Punkt!“
Hier kommt der Punkt.
Friend’n’Fellow: Friends
| Jahr 2019 | Land Deutschland | Genre Rhythm’n’Blues |
| Aha-Moment 0:24: Constanze flüstert Scat. Mit fortschreitender Dauer (vor allem ab 2:38) rückt das Scat-Gemurmel immer stärker in den Vordergrund. 0:40: nach dem ruhigen, geerdeten Bassspiel zu Beginn geht Thomas jetzt total Barney Kessel: er federt, er groovt verspielt und er zieht trotzdem weiter den Bass durch. 1:00: Thomas wird wild und das Händeklatschen setzt ein. | Hookline / Ohrwurm-Moment „It‘ 4 o’clock in the morning“ – Constanze beginnt tief und dunkel wie die Nacht, von der sie singt und gleitet dann scheinbar mühelos zu deutlich höheren Tönen. Das ist für mich schon die Hookline; das werd ich nicht mehr los. | Visuelle Highlights Die Scheinwerfer, die uns beim Betrachten anstrahlen, als wären Friend & Fellow auf einer Bühne, lassen Constanzes Gesicht leuchten. In der Spiegelung der Fensterscheibe glauben wir die Kameraperson sehen zu können. |

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